Oslo Blog #1 – Welcome Norway!

Mitte August ging es für mich von Island aus drei Tage lang nach Oslo. Von da aus war der Flug günstiger weiter nach Finnland und da ich noch nie in Norwegen war, passte diese schöne Hauptstadt ganz gut in meinen Nordeuropa-Trip. Da die Isländer die komische Angelegenheit pflegen immer nachts zu unmenschlichen Zeiten wie ein oder zwei Uhr zu fliegen, startete meine Maschine um 0:55 Uhr in Keflavik und kam gegen 6 Uhr in Oslo an. Von da aus ging es weiter mit der Bahn in die Stadt. Es gibt die Expressbahn „gettofly“ für 180 NOK (Norwegische Kronen), die in 19 Minuten in der Stadt ist. Die staatliche Bahn „NSB“ braucht vielleicht fünf Minuten länger und kostet nur die Hälfte, weiteres siehe auch hier. Für Studenten kosten aber beide 90 NOK, also umgerechnet knapp 11 Euro. Ich war sehr beeindruckt von der luxuriösen Ausstattung der Wagons, da lohnt sich der Ticketpreis dann vielleicht doch wieder.

Abgeholt wurde ich von meiner Couchsurfing-Gastgeberin Benedicte – was für ein Service! Wir sind mit der Tram ein paar Stationen in ihr wunderschönes kleines Appartement gefahren. Sie hat mich sehr nett aufgenommen und am Nachmittag sind wir im Hipster-Vintage-Viertel GRÜNERLØKKA gemeinsam etwas essen gegangen. Dort ist auch gleich der Fluss in der Nähe und viele schöne gepflegte Parks. Abends sind dann noch zwei weitere Couchsurfing-Mädels aus Moskau ankommen, die zusammen in Frankreich studieren. Benedicte hat auch mal fünf Jahre in Paris gelebt und deshalb konnte ich sogar mein Französisch ein bisschen auffrischen! Dann hieß es aber endlich schlafen nach diesem langen Tag!

Am nächsten Tag bin ich mit den beiden anderen Mädels, Esther und Anna, ein bisschen auf SIghtseeing Tour gegangen. Erste Station war der Sculpture Park “Vigelandpark”, benannt nach dem Bildhauer Gustav Vigeland, wo es einige interessante und imposante Skulpturen zu bestaunen gibt. Aber auch versteinerte Männer mit um sich werfenden Babys waren dabei – naja, Kunst halt! Weiter sind wir dann durch die Stadt zum Königspalast und in den Royal Garden. Die beiden wollten sich dann ein Kunstmuseum anschauen, ich bin dann weiter am Hafen lang und war noch im Multi-Kulti-Viertel GRØNLAND und hab dort günstig Obst und Gemüse gekauft.

Am Abend fand dort in einer Bar auch ein Couchsurfing-Treffen statt, zu dem ich hingegangen bin. Das war das “Mid-month Meeting” in Oslo mit vielen Hosts und auch ein paar Surfern. Neben einem Mädchen aus Polen, die schon ein halbes Jahr lang Au-pair in Oslo macht, habe ich noch Amerikaner, eine Italienerin, eine Ungarin, die schon lange dort lebt und natürlich auch wieder eine Finnin kennengelernt 🙂 Nebenan war noch ein kleines Open-Air-Konzert umsonst, zu dem wir dann noch kurz hin sind. Zuhause bei Benedict kochte ich dann mit den französischen Mädchen etwas schönes für unsere Gastgeberin, als Dessert gab es Tarte au citron!

Zum zweiten Artikel, geht es hier lang.

Zur Hauptseite von Oslo mit allen praktischen Tipps, hier.

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